Mittwoch, 25. Februar 2009

Vancouver (Pre-school-part)

Nach einer kurzen Nacht im Flugzeug bin ich am Dienstag morgen früh in Vancouver gelandet. Da ich die letzten Tage in Hawaii voll genossen habe, bin ich nicht dazu gekommen mich über Vancouver zu informieren oder irgendetwas zu buchen, daher habe ich mich am Flughafen ins Gratis-Wireless-Internet eingeloggt und nach einem Hostel gesucht in welchem ich nach dem Frühstück auch gleich den halben Tag verschlafen habe. Am Abend habe ich dann meine Zimmerkollegen kennengelernt, zwei junge Deutsche, welche, von Whistler kommend einige Tage Vancouver und Umgebung besuchen wollten. Nach einem Tag in Metrotown entschlossen wir uns, für die nächsten zwei Tage ein Auto zu mieten und Vancouvers Umbegung zu erkunden. Diese Entscheidung feierten wir einem All-you-can-eat-Sushi-Restaurant. Auch wenn wir nicht recht wussten, was wir bestellt hatten erhielten wir eine Menge feiner Fisch- und Fleischhäppchen. So viel, dass wir richtig kämpfen mussten um nichts bezahlen zu müssen für Dinge die wir zurückgehen lassen. Am nächsten Tag erkundeten wir die Talstation von Grouse Mountain, die Shannon Falls und Squamish, wo ich meine ersten freien Weisskopfseeadler zu sehen bekam. Der folgende Tag verlief weniger erfolgreich. Der Plan lautete Tagesausflug nach Vancouver Island. Da wir am Abend noch das stimmungsmässig und spielerisch enttäuschende NHL-Spiel zwischen den Canucks und den Coyotes besuchten starteten wir nicht allzu früh und waren ca. am Mittag bie der Fähre wo wir knapp 60 Dollar für die Überfahrt zahlen mussten, was uns schon etwas überrissen vorkam. Endgültig verwirrt waren wir, als nach dem Aufkollonieren alle die Fahrzeuge verliessen. Wir haben dann herausgefunden, dass die nächste Fähre erst um 3 Uhr fährt und ca. 2 Stunden für die Überfahrt hat, was den Tagesausflug recht drastisch eingeschränkt hätte. Wir entschieden uns also umzukehren, mussten aber trotzdem warten, bis die Leute zurückkamen um aus der Kollonne auszubrechen und unser Geld zurückzufordern. Tja, Vorbereitung wäre manchmal nicht verkehrt. So besuchten wir halt nur das Aquarium im Standley Park.
Am Samstag bin ich dann mit dem Bus zu meiner Gastfamilie gefahren, welche ca. 30 Minuten ausserhalb von Downtown lebt. Ich glaube ich habe es recht gut getroffen hier, die Eltern sind nett und kümmern sich um mich und der 1-jährige Sohn ist recht lustig. Auch das Zimmer ist gross und gemütlich, einfach dank kanadischer Bauweise immer etwas zu kalt. Das Wochenende vor dem Schulanfang habe ich, abgesehen von einer Shopping- und Sightseeingtour in Downtown ruhig angehen lassen. Zum letzten mal für eine längere Zeit, wie sich zeigen sollte...

Dienstag, 10. Februar 2009

Last days in Hawaii

So schnell kanns gehen. Schon waren meine Tage auf im tropischen Paradies gezählt, zwei Monate und trotzdem viel zu wenig Zeit! Zum Schluss hatte ich noch knapp eine Woche in Honolulu in der ich, wie zu Beginn im Hostel residierte. Zwei Dinge waren noch zu erledigen, Peral Harbour und Diamond Head, ansonsten habe ich mir vorgenommen einfach nochmal das Leben auf Hawaii zu geniessen.
Pearl Harbour ist ja recht gross und wird auch heute noch militärisch und teilweise zivil genutzt. Dadurch, dass ich einfach in den Bus eingestiegen bin, ohne mir Gedanken zu machen wo ich aussteigen muss, und da die Busstation nicht entsprechend angeschrieben war, wurde meine Zeit, die Sehenswürdigkeiten zu begutachten etwas gekürzt. So reichte es nur für das USS-Arizona-Memorial... der Eintritt für die anderen Ausstellungen war aber sowieso überrissen. Zu allem Überfluss habe ich auch noch die Kamera vergessen. Das Memorial der USS-Arizona wurde natürlich typisch amerikanisch mit viel Glanz und Gloria kreiert. Nachdem man in den 40ern einige Schiffe und die verunglückte Besatzung geborgen hatte entschied man sich, aus der USS-Arizona eine Gedenk- und Grabstätte für die im Rumpf eingeschlossenen Marines zu errichten. Heute ist also quer über das Wrack der Arizona eine weisses brückenähnliches Gebäude gespannt, das an einer Wand die Namen aller gefallenen Soldaten listet. Eine kleine Fähre fährt regelmäs
sig vom Filmsaal zum Memorial und zurück zum restlichen Museeum in dem man viel Interessantes über den Angriff der Japaner und das Leben an Bord eines Schlachtschiffes erfährt.
Mein Ausflug auf den Diamond Head war etwas vom Wetterpech verfolgt. Den Aufstieg habe ich trotz FlipFlops aufgrund der dunklen Wolken denn auch in ca. 25 Minuten geschafft. (Angegeben war glaube ich etwas über eine Stunde). Die Aussicht auf Honolulu und Waikiki ist den Aufstieg aber allemal wert, erst von hier sieht man wie gross Honolulu ist. Es ist halt wirklich eine Grossstadt, auch wenn ich während meinem ganzen Aufenthalt eigentlich nie das Gefühl hatte in einer Grossstadt zu leben. Natürlich kam es wie es kommen musste und der Abstieg verlief ziemlich feucht was nicht nur meiner Kleidung sondern auch dem Griff meiner FlipFlops auf dem rutschigen Boden zusetzte. Aber egal, ich war ja in Hawaii und bei 25° verregnet werden ist ja nicht weiter schlimm ;-)
Daneben bin ich noch einige male am Strand gewesen, habe Postkarten verschickt, Souveniers gekauft und meinen Abschied abends gehörig zelebriert, es war wie während meiner ganzen Zeit in Hawaii: viele Super-Momenten und einfach eine geile Zeit. Es kann gut sein, dass dies nicht das letzte Mal war, dass ich das ehemalige Königreich mitten im Pazifik besucht habe... we'll see