So schnell kanns gehen. Schon waren meine Tage auf im tropischen Paradies gezählt, zwei Monate und trotzdem viel zu wenig Zeit! Zum Schluss hatte ich noch knapp eine Woche in Honolulu in der ich, wie zu Beginn im Hostel residierte. Zwei Dinge waren noch zu erledigen, Peral Harbour und Diamond Head, ansonsten habe ich mir vorgenommen einfach nochmal das Leben auf Hawaii zu geniessen.
Pearl Harbour ist ja recht gross und wird auch heute noch militärisch und teilweise zivil genutzt. Dadurch, dass ich einfach in den Bus eingestiegen bin, ohne mir Gedanken zu machen wo ich aussteigen muss, und da die Busstation nicht entsprechend angeschrieben war, wurde meine Zeit, die Sehenswürdigkeiten zu begutachten etwas gekürzt. So reichte es nur für das USS-Arizona-Memorial... der Eintritt für die anderen Ausstellungen war aber sowieso überrissen. Zu allem Überfluss habe ich auch noch die Kamera vergessen. Das Memorial der USS-Arizona wurde natürlich typisch amerikanisch mit viel Glanz und Gloria kreiert. Nachdem man in den 40ern einige Schiffe und die verunglückte Besatzung geborgen hatte entschied man sich, aus der USS-Arizona eine Gedenk- und Grabstätte für die im Rumpf eingeschlossenen Marines zu errichten. Heute ist also quer über das Wrack der Arizona eine weisses brückenähnliches Gebäude gespannt, das an einer Wand die Namen aller gefallenen Soldaten listet. Eine kleine Fähre fährt regelmäs
sig vom Filmsaal zum Memorial und zurück zum restlichen Museeum in dem man viel Interessantes über den Angriff der Japaner und das Leben an Bord eines Schlachtschiffes erfährt.

Mein Ausflug auf den Diamond Head war etwas vom Wetterpech verfolgt. Den Aufstieg habe ich trotz FlipFlops aufgrund der dunklen Wolken denn auch in ca. 25 Minuten geschafft. (Angegeben war glaube ich etwas über eine Stunde). Die Aussicht auf Honolulu und Waikiki ist den Aufstieg aber allemal wert, erst von hier sieht man wie gross Honolulu ist. Es ist halt wirklich eine Grossstadt, auch wenn ich während meinem ganzen Aufenthalt eigentlich nie das Gefühl hatte in einer Grossstadt zu leben. Natürlich kam es wie es kommen musste und der Abstieg verlief ziemlich feucht was nicht nur meiner Kleidung sondern auch dem Griff meiner FlipFlops auf dem rutschigen Boden zusetzte. Aber egal, ich war ja in Hawaii und bei 25° verregnet werden ist ja nicht weiter schlimm ;-)
Daneben bin ich noch einige male am Strand gewesen, habe Postkarten verschickt, Souveniers gekauft und meinen Abschied abends gehörig zelebriert, es war wie während meiner ganzen Zeit in Hawaii: viele Super-Momenten und einfach eine geile Zeit. Es kann gut sein, dass dies nicht das letzte Mal war, dass ich das ehemalige Königreich mitten im Pazifik besucht habe... we'll see